
Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel
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Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender konnten wir die Hilfe für notleidende Menschen in unseren Projekten im In- und Ausland im Jahr 2010 weiter führen und in manchen Regionen sogar ausbauen. Insgesamt haben wir 1.074.669 Euro an unsere Projekte weitergeleitet.
BRASILIEN: In Leme konnte auch im Jahr 2010 das noch junge Präventionsprojekt "Bewegung statt Gewalt" fortgeführt werden. Im Stadtviertel Imperial bieten die SMMP verstärkt Capoeira-Kurse für Kinder und Jugendliche draußen auf der Straße an. Capoeira ist eine der beliebtesten Sportarten in Brasilien und fordert viel Geschicklichkeit und Selbstdisziplin. In diesem Tanz vereinen sich Kampfgebärden mit Musik und Akrobatik Das Angebot soll der Gewalt auf den Straßen präventiv begegnen. Hier finden die Jugendlichen Halt in einer Gruppe mit Gleichgesinnten, können ohne Gefahr miteinander und gegeneinander kämpfen und dabei ungestraft Kraft und Aggressionen abbauen.
BOLIVIEN: Dank der großen Unterstützung aus Deutschland konnte auch im Jahr 2010 der Speisesaal für alte und kranke Menschen in Vallegrande weiter betrieben werden. Hier werden täglich über 70 betagte Frauen und Männer mit einem warmen Mittagessen versorgt.
RUMÄNIEN: Dank einer Großspende und vieler weiterer kleiner Spenden konnte unser Kinderheim im rumänischen Schineni im Jahr 2010 grundlegend saniert werden. Insbesondere freuen sich die Kinder und Schwestern über eine neue Wärme- und Kältedämmung, die gerade in den bitterkalten Wintermonaten für wohlige Wärme in den zwei Kinderhäusern sorgt und vor allem enorm Heizenergie einsparen hilft.
MESCHEDE: Berichtet wird auch über das Projekt "Balu und du", welches die Bergkloster Stiftung im Jahr 2010 erfolgreich unterstützt hat. Innerhalb dieses deutschen Projektes im Raum Meschede im Sauerland verbringen ältere Jugendliche, häufig angehende Erzieherinnen und Erzieher, einmal wöchentlich mit einem Grundschulkind die Freizeit. Diese Kinder von alleinerziehenden Eltern, Kinder mit vielen Geschwistern oder Kinder mit Migrationshintergrund erfahren hier eine besondere Zuwendung und werden dadurch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert und gestärkt.
MOSAMBIK: In Metarica ist das Dorf seit kurzem an das Stromnetz angeschlossen. Dies bedeutet für die Dorfbewohner, aber auch die Schwestern unseres Konventes: Endlich gleichzeitig gleichzeitig Brot backen und Mittagessen kochen. Bisher stand den Schwestern nur ein kleiner Stromgenerator zur Verfügung, der stundenweise eingeschaltet war.
Jahresbericht 2010 (PDF 2 MB)
Die Jahresberichte weiter zurückliegender Jahre finden Sie hier zum Download.