
Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel
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In Metarica verhelfen wir den Menschen zu Ausbildung und Selbstständigkeit.
"Wenn die Herausforderungen groß sind, sind die Träume und Hoffnungen noch größer", weiß Schwester Leila de Souza e Silva. In Mosambik, einem armen, durch lang anhaltende Bürgerkriege zerrütteten und verunsicherten Land, könnten die Herausforderungen kaum größer sein. Trotzdem nehmen wir uns als Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel dieser Aufgabe an - und konnten die ersten Träume bereits realisieren.
In der Provinz Metarica leisten die Schwestern vor allem Seelsorge und Pastoralarbeit. Sie helfen bei dem Bau von Brunnen und unterstützen eine Krankenstation. Zurzeit bauen sie ein Haus für zwölf junge Mädchen, die hier wohnen und die Schule besuchen. "Sie kommen von weit her, so dass sie nicht jeden Tag hierher fahren könnten", beschreibt Schwester Leila die Situation. Und sie ergänzt: "Auf diese Weise ermöglicht unser Konvent den jungen, 14- bis 18-jährigen Frauen überhaupt erst eine Ausbildung."
Schwester Leila arbeitet an der Hedwigskathedrale in Berlin und koordiniert das Projekt in dem afrikanischen Land. Dort engagieren wir uns als Ordensgemeinschaft seit 1998. Bis 2001 geschah dies in einem Projekt der brasilianischen Bischofskonferenz in Nipepe. Da Brasilien in den Zeiten der Kolonisation viele Sklaven aus Mosambik nach Südamerika holte, fühlte sich auch unsere Gemeinschaft verpflichtet, die Neuanfänge in dem afrikanischen Land zu unterstützen.
"Nach Beendigung des Projekts in Nipepe bat uns der für Metarica zuständige Bischof dann, weiter im Land zu bleiben. So entstand dort der neue Konvent", erklärt Schwester Leila, bei der Gründung der Niederlassung in Metarica selbst noch Provinzoberin der brasilianischen Ordensprovinz. Inzwischen ist das Haus in der Region zu einer wichtigen Anlaufstelle geworden. Die Schwestern helfen den Menschen in der Umgebung und unterstützen vor allem junge Familien. Sie beraten sie in wichtigen Lebensfragen und versuchen Ausbildungsmöglichkeiten für die Kinder zu vermitteln. Dazu soll auch das neue Wohnhaus für Mädchen beitragen. Zugleich konnten wir Anfang 2008 in Cuamba, der nächst größeren Stadt, einen neuen Stützpunkt einrichten. "Der dient zunächst als Übernachtungsmöglichkeit, wenn Bewohner oder Schwestern aus Metarica zur Klärung von Verwaltungsangelegenheiten in die Bezirksstadt müssen", so Schwester Leila.
Wie groß die Verbundenheit der Region zu den Schwestern inzwischen ist, zeigen das große Interesse und die rege Teilnahme der Dorfbewohner an dem Geschehen rund um den Konvent. Sie helfen beim Bau des neuen Gebäudes, das ansonsten vor allem durch Spenden aus Deutschland finanziert wird. Und sie begleiten die Schwestern bei der pastoralen Arbeit. "Inzwischen gibt es auch hier eine Placidagemeinschaft von Männern und Frauen, die uns begleiten und helfen", freut sich die Projektkoordinatorin. Und es gibt bereits mehrere Mädchen, die sich in einem so genannten Vorpostulat befinden und überlegen, in die Gemeinschaft einzutreten. "Ganz behutsam entwickeln die Menschen in Mosambik wieder Zuversicht. Darauf aufbauend lässt sich etwas entwickeln", sagt Schwester Leila. Denn das Land verfügt über reiche Bodenschätze und wäre auf Dauer in der Lage, sich aus seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit zu befreien. Diesen Weg wollen wir als Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in der Region Metarica weitergehen und begleiten - auch mit Hilfe Ihrer finanziellen Unterstützung.
75 Euro reichen beispielsweise schon aus, um einem Kind ein Jahr lang eine gute Schulausbildung zu finanzieren.
Schützen Sie mit einer Familienpatenschaft eine in Not geratene Familie und helfen Sie ihr Schritt für Schritt zur Selbstständigkeit:
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